Insgesamt waren am vergangenen Wochenende 38 Teams am Start, wie Birdlife am Dienstag mitteilte. Innerhalb von 24 Stunden versuchten die Ornithologen, möglichst viele Vogelarten zu finden. Wegen Nebel und Regen im Gebirge und Bise im Flachland waren die Beobachtungsbedingungen allerdings schwierig, wie es heisst. Deshalb wurden etwas weniger Arten gesichtet als in früheren Jahren.

Einen neuen Rekord gab es dafür bei den Spenden: Insgesamt kamen 75'000 Franken zusammen. Diese wird Birdlife ins Artenförderungsprojekt Steinkauz investieren. Zahlreiche Aufwertungsmassnahmen zugunsten der kleinen Eule warten noch auf ihre Umsetzung. Birdlife und seine Partner fördern den seltenen Vogel seit 15 Jahren. Die Zahl seiner Reviere wuchs derweil von 50 bis 60 auf knapp 150 an.