Vitus Huonder habe für seine vom Papst um zwei Jahre verlängerte Amtszeit verschiedene Themen angekündigt, heisst es in einer Mitteilung des Bistums Chur vom Dienstag.

Dabei geht es unter anderem um die Aufteilung des Bistums: Zur Frage eines künftigen Bistums Zürich sei nach 2012 bereits eine breit angelegte Konsultation durchgeführt worden. Auf deren Basis habe es danach Gespräche mit Vertretern der kantonalen staatskirchlichen Körperschaften gegeben, heisst es im Brief des Bischofs zu den Themenschwerpunkten.

Wegen seines nahenden Rücktritts habe danach das Thema geruht. Da er nun wieder zwei Jahre Planungssicherheit habe, wolle er das Thema nochmals aufgreifen und mit der "Biberbrugger Konferenz", der Vereinigung der Kantonalkirchen des Bistums Chur, weiter diskutieren.

Weiter werde sich der Bischof auch mit der "Gender-Ideologie" sowie mit dem "Missbrauch der Kirche für politische Anliegen" beschäftigen, heisst es in der Mitteilung weiter.