Bistum Zürich
Vitus Huonder will über Aufteilung des Bistums diskutieren

Der Bischof von Chur will sich in den kommenden zwei Jahren unter anderem mit der Frage beschäftigen, ob es in Zukunft ein Bistum Zürich geben soll.

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Der Papst hat den Rücktritt des 75-jährigen Bischofs zwar angenommen, aber erst auf Ostern 2019.

Der Papst hat den Rücktritt des 75-jährigen Bischofs zwar angenommen, aber erst auf Ostern 2019.

AP/Keystone

Vitus Huonder habe für seine vom Papst um zwei Jahre verlängerte Amtszeit verschiedene Themen angekündigt, heisst es in einer Mitteilung des Bistums Chur vom Dienstag.

Dabei geht es unter anderem um die Aufteilung des Bistums: Zur Frage eines künftigen Bistums Zürich sei nach 2012 bereits eine breit angelegte Konsultation durchgeführt worden. Auf deren Basis habe es danach Gespräche mit Vertretern der kantonalen staatskirchlichen Körperschaften gegeben, heisst es im Brief des Bischofs zu den Themenschwerpunkten.

Wegen seines nahenden Rücktritts habe danach das Thema geruht. Da er nun wieder zwei Jahre Planungssicherheit habe, wolle er das Thema nochmals aufgreifen und mit der "Biberbrugger Konferenz", der Vereinigung der Kantonalkirchen des Bistums Chur, weiter diskutieren.

Weiter werde sich der Bischof auch mit der "Gender-Ideologie" sowie mit dem "Missbrauch der Kirche für politische Anliegen" beschäftigen, heisst es in der Mitteilung weiter.