Zürich
Visitenkarte der Stadt: Tramhaltestelle Bahnhofquai wird durch Glaselemente erweitert und so aufgewertet

Die Tramhaltestelle Bahnhofquai soll instandgesetzt und erweitert werden. Nach einem Architekturwettbewerb steht nun fest wie sie aussehen soll. So werden abgerundete Glaselemente die Wartenden schützen. Die Kosten betragen voraussichtlich 7,5 Millionen Franken.

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Die Tramhaltestelle Bahnhofquai wurde zwischen 1952 und 1954 erbaut. Nun soll sie instandgesetzt und erweitert werden. (Visualisierung)

Die Tramhaltestelle Bahnhofquai wurde zwischen 1952 und 1954 erbaut. Nun soll sie instandgesetzt und erweitert werden. (Visualisierung)

Keystone/ahbcrg

Die Haltestelle an der Schnittstelle von Hauptbahnhof, Altstadt und Hochschulgebiet ist eine Visitenkarte der Stadt und wird täglich von rund 44'000 Fahrgästen genutzt, wie das Hochbaudepartement am Donnerstag mitteilte. Sie soll im Zuge der Gleissanierung frühestens ab 2025 aufgewertet und behindertengerecht umgebaut werden.

Den Wettbewerb hat das Team von Joos & Mathys Architekten AG aus Zürich und Ferrari Gartmann AG aus Chur mit seinem Projekt «EGENDER» gewonnen. Ihr Erweiterungsvorschlag bietet die geforderte Transparenz und überzeugt durch das Sicherheitsgefühl, das durch die gute Möblierung und Beleuchtung entsteht, wie es in der Mitteilung heisst.

Abgerundete Glaselemente setzen einen Akzent und schützen an den Abgängen sowie an den Kopfbereichen der Haltestelle vor Wind und Wetter. Auch der bestehende Kiosk wird mit ähnlichen Glaselementen versehen.