«Züri Fäscht»
Vielversprechendes Programm: Hochseil-Artisten und Wasserspiel

Höhepunkte beim «Züri Fäscht» sind stets die beiden Feuerwerke oder die deutschen Hochseil-Artisten der Familie Bügler, welche auf einem 230 Meter langen Hochseil zwischen den Türmen des Grossmünster und des St. Peter über die Limmat balancieren.

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Das Züri Fäscht 2013 steht bald schon vor der Türe.

Das Züri Fäscht 2013 steht bald schon vor der Türe.

Keystone

Die Vorbereitungen für das «Züri Fäscht» , das vom 5. bis 7. Juli rund ums Zürcher Seebecken und in der Altstadt gefeiert wird, laufen auf Hochtouren. Neben bewährten Highlights wie Feuerwerk und Flugshow sorgt erstmals eine Hochseilshow für Nervenkitzel. Premiere hat auch ein 60 Meter langes, schwimmendes Wasserspiel.

Weil der Sechseläutenplatz nicht zur Verfügung steht, erstreckt sich die Chilbi auf einige Altstadtplätze, entlang des Mythenquais und auf dem Parkplatz des Hafendamms Enge. Wenn das Wetter mitspielt, rechnet das Organisationskomitee mit rund 2 Millionen Besucherinnen und Besuchern, wie es am Mittwoch an einer Medienkonferenz hiess.

Höhepunkte beim «Züri Fäscht» sind stets die beiden Feuerwerke. Am Freitag wird der italienische Feuerwerkskünstler Antonio Parente sein farbenfrohes Spektakel abbrennen, begleitet von Film- und Instrumentalmusik.

Am Samstag präsentiert Joachim Berner aus Stuttgart eine «Pyrosymphonie» mit klassischer Musik. Eröffnet wird sein Feuerwerk mit dem Absprung von 40 pyrotechnisch bestückten Fallschirmspringern. Insgesamt werden pro Feuerwerk rund 5000 Schüsse abgefeuert.

Hochseil-Artistik zwischen Kirchtürmen

Als weiteres Highlight hat das Organisationskomitee die deutschen Hochseil-Artisten der Familie Bügler eingeladen. Sie werden auf einem 230 Meter langen Hochseil, das die Türme von Grossmünster und St. Peter verbindet, für Spannung bei den Zuschauern sorgen.

Beschaulicher verspricht das Wasserspiel beim Theatersteg zu werden, wo stündlich zwei musikalische Shows gezeigt werde. 30 elektronisch gesteuerte Wasserpumpen sorgen für einzigartige Effekte und bis zu 60 Meter hohe Geysire. Daneben stehen zahlreiche Musik- und Unterhaltungsangebote auf dem Programm. Ausserdem wird es einen Weltrekordversuch mit über 300 Elektroautos geben.

Auch die beliebten Flugshows werden nicht fehlen. Liebling der Festgäste dürfte die viermotorige «Super Constellation» werden, die für viele Fans das schönste Flugzeug der Welt ist. Die Maschine aus den 50er-Jahren kommt am Samstag um 20.15 Uhr nach Zürich.

CO2-Emissionen werden kompensiert

Zum ersten Mal nimmt auch ein Gastkanton am «Züri Fäscht» teil: Das Tessin wird die Besucherinnen und Besucher mit kulinarischen Köstlichkeiten und kulturellen Darbietungen überraschen. Weil die Organisatoren wollen, dass das Fest möglichst umweltverträglich wird, haben sie die CO2-Emissionen berechnen lassen.

90 Prozent der rund 12'900 Tonnen CO2 entstehen durch An- und Abreise der Besucher sowie durch Speisen und Getränke. Die restlichen 10 Prozent, die auf Feuerwerk, Abfall, Energie und Attraktionen wie die Flugshow entfallen, werden mit myclimate kompensiert: Zwei Klimaschutzprojekte in Indien und Madagaskar werden mit 25'000 Franken unterstützt.

Damit sich die Festbesucher bei dem grossen Angebot auch zurecht finden, gibt es neben dem Festführer und der neu gestalteten Website www.zuerifaescht.ch eine von Forschern der ETH Zürich entwickelte «Züri Fäscht» App. Diese zeigt nicht nur an, wo was stattfindet, sondern auch den Weg zur nächsten Toilette oder zur Busstation. Mit dem integrierten «Friendfinder» kann man zudem Bekannte auf dem weitläufigen Festgelände treffen.