Abwahl

Video von Wutrede: Martin Graf verliert wegen Fall Carlos die Contenance

Enttäuschung und Wut bei Martin Graf

Enttäuschung und Wut bei Martin Graf

Nach der Abwahl am Sonntag lässt der Grüne Martin Graf seinem Frust freien Lauf. Er analysiert die Gründe seiner Abwahl als Regierungsrat und rechnet mit den Medien und dem Fall Carlos ab.

Der grüne Zürcher Justizdirektor Martin Graf hielt nach seiner Abwahl eine spontane Rede vor Anhängern. Er zog dabei hemmungslos über Daniel Jositsch, die Medien und Jugendanwalt Ueli Gürber her.

Der Zürcher Regierungsrat Martin Graf hat auf seine Abwahl nur bei den offiziellen Medienterminen cool reagiert. Bei seinen Anhängern, aber vor laufender Kamera von TeleZüri, liess er seiner Enttäuschung freien Lauf.

Insbesondere der Fall Carlos habe ihm zu schaffen gemacht. Wie schon während der Affäre sucht er die Schuld für die Eskalation der Medienkampagne bei Jugendanwalt Ueli Gürber und den Medien und nicht bei sich. 

Gürber sei gut abgefunden worden und kein Bauernopfer, wetterte Graf. Er wolle das nicht mehr hören, «schon gar nicht von irgendwelchen Grünen, die das behaupten».

Auch SP-Nationalrat und Strafrechtsprofessor Daniel Jositsch kommt an die Kasse, den Graf als einen «von irgendwelchen Uniprofessoren» bezeichnet, die «schon immer ihre Thesen verbreitet haben». (nch)

Die Tränen von Martin Graf:

Nach der Abwahl: Tränen und Wut beim Zürcher Grünen-Politiker Martin Graf.

Tränen und Wut bei Martin Graf

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