Zürich
versuchter Brandanschlag: Verurteilter soll in psychiatrische Behandlung

Ein 48-Jähriger wurde im Oktober 2013 beim Versuch aufgegriffen, selbstgebastelte Molotow-Cocktails auf die Urania-Wache zu werfen. Nach 40 Tagen Untersuchungshaft hat die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmattal einen Strafbefehl gesprochen.

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Mit solche selbstgebastelten "Molotow-Cocktails" wurde der Mann vor der Urania-Wache aufgegriffen (Symbolbild).

Mit solche selbstgebastelten "Molotow-Cocktails" wurde der Mann vor der Urania-Wache aufgegriffen (Symbolbild).

Keystone

Der Chemielaborant aus Albisrieden sei am 6. Oktober 2013 vor der Urania-Wache aufgetaucht und habe versucht, selbstgebastelte Molotow-Cocktails aus Baileys-Flaschen, Brennpaste, Wasser und Haushaltspapier in Brand zu setzen und auf die Wache zu werfen, berichtet die «20 Minuten». Nach zwei misslungenen Versuchen sei er von einer Patrouille der Stadtpolizei aufgegriffen worden. Nun sei gegen den Mann ein Strafbefehl veröffentlicht worden.

Wegen versuchter Brandstiftung erhalte er eine Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu 30 Franken und einer Busse von 500 Franken. Zudem müsse er die Verfahrenskosten von 13‘300 Franken zahlen. Die Staatsanwaltschaft habe den Beschuldigten überdies angewiesen, sich in psychiatrische Behandlung zu begeben. (fwa)