Kanton Zürich
Vermessungsflüge liefern Luftbilder und Höhendaten des Kantons

Über dem gesamten Zürcher Kantonsgebiet finden bis Ende April Vermessungsflüge statt. Dabei werden per Laserscanning (LIDAR) Terrain- und Oberflächenmodelle erstellt. Insgesamt sind dafür rund 60 Flugstunden notwendig.

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Mit kleinen, lärmarmen Flugzeugen wird der Kanton aus der Luft vermessen. (Symbolbild)

Mit kleinen, lärmarmen Flugzeugen wird der Kanton aus der Luft vermessen. (Symbolbild)

Keystone

Grundsätzlich werden die Vermessungsflüge mit einem einmotorigen, lärmarmen Flugzeug während des Tages durchgeführt. Im grösseren Umfeld des Flughafens Zürich ist dies während des Flugbetriebs jedoch nicht möglich, wie die kantonale Baudirektion am Dienstag mitteilte. Rund um den Flughafen ist das Messflugzeug deshalb nachts unterwegs.

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt hat daher eine Ausnahmebewilligung für Starts und Landungen während der Nachtsperrzeit erteilt. Zwischen 17. März und 30. April dürfen an maximal zehn Tagen zwischen 23.30 Uhr und 2 Uhr Messflüge für das Laserscanning stattfinden.

Das Projekt "Luftaufnahmen42" führt die Fachstelle Vermessung der Baudirektion in den Jahren 2014-2016 durch. Die erhobenen Geodaten werden verschiedenen kantonalen Fachstellen zur Verfügung gestellt. Im Sommer sind Fotoflüge geplant.