Das ASTRA hatte nach einjährigem Probebetrieb im September 2014 den definitiven Spurabbau im Milchbucktunnel verfügt. Pro Fahrtrichtung gibt es seitdem jeweils eine Spur sowie in der Mitte einen Pannen- und Rettungsstreifen. Gegen diese Verkehrsführung hatte die Zürcher Sektion des Automobil Club der Schweiz (ACS) sowie eine Einzelperson Beschwerde eingelegt.

Diese hatte das Bundesverwaltungsgericht in Teilen gutgeheissen und die Sache zur Klärung an die Vorinstanz zurückgewiesen. Das Gericht sah noch Klärungsbedarf bezüglich des Verkehrsflusses an der Schnittstelle von Nationalstrasse und Stadtnetz.

Die offenen Fragen sollen "vertieft und ergebnisoffen" bearbeitet werden, wie das ASTRA schreibt. Besonderes berücksichtigt werden dabei die städtischen Zufahrtsachsen und die Lichtsignalanlagen.

Die Neubeurteilung dauert voraussichtlich bis zum kommenden Frühjahr. Mit einer Neuverfügung könne Mitte des Jahres 2016 gerechnet werden, heisst es in der Mitteilung. Mindestens solange ändert sich nichts an der heutigen Verkehrsführung.