Verkehr
Carsharing und Ladestationen: Stadt Zürich baut Parkplätze um

Auf dem Parkplatz der Wohnsiedlung Riedtli setzt die Stadt Zürich ein Pilotprojekt um: Bewohnerinnen und Bewohner sowie Auswärtige können Carsharing-Angebote und E-Lastenvelos nutzen. Zudem werden mehr als die Hälfte der Abstellplätze elektrifiziert.

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Die Riedtli-Siedlung wird zum Pilotprojekt.

Die Riedtli-Siedlung wird zum Pilotprojekt.

Keystone

(sda) Die Stadt Zürich will so eine umweltfreundlichere Mobilität fördern, wie sie am Donnerstag mitteilte. Das Pilotprojekt, das die Riedtli-Bewohnenden mit einer Umfrage zum Thema Mobilität selber in Gang gesetzt haben, soll auf weitere städtische Siedlungen ausgedehnt werden.

Zur Riedtli-Siedlung an der Grenze von Unter- und Oberstrass gehören heute 23 Parkplätze. Neu werden statt 20 nur noch 16 an Bewohnerinnen und Bewohner vermietet, womit die Nachfrage gemäss Stadt noch immer gedeckt wird.

Die vier freiwerdenden Parkplätze werden anders genutzt: Auf ihnen stehen drei E-Fahrzeuge und - vorerst noch - ein Benziner der Carsharingfirma Mobility und der Autovermietung Enterprise. Zudem sind in der Siedlung drei E-Lastenvleos von Carvelo2go vorhanden. 14 der 23 Parkplätze werden bis Mitte Juli elektrifiziert.

Die Kosten für die Installation der E-Ladestationen beziffert die Stadt auf rund 130'000 Franken. Sie werden über den Rahmenkredit Energie, über 2000-Watt-Beiträge von ewz und die Parkplatz-Mieten.