Ein 13 Tonnen schweres und 200 PS starkes Bohrgerät machte vergangene Woche den Weg frei für das neue unterirdische Stromkabel am Albishorn. Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) verkabeln in Hausen am Albis in den nächsten Wochen Freileitungen.

Die aufwendige Spülbohrung am Waldrand in Hausen am Albis war eines der Highlights des Grossprojekts an der Albiskette, in das die EKZ eine halbe Million Franken investieren.

Dank der 45 Meter langen Bohrung kann der Strom künftig 2.5 Meter unter dem Bach fliessen. Die Spezialbohrung tangiert die Landschaft des Naherholungsgebiets wesentlich weniger als Baugräben.

Die Bohrstange der Zürcher Firma Christian Müller AG war mit einer Sonde ausgestattet. Gemäss Geschäftsführer Peter Götschi half diese, sicherzustellen, dass beim Bohren keine anderen Leitungen im Boden beschädigt wurden.

Unterstützt wurde das Bohrgerät von einem gut 10 Tonnen schweren Schreitbagger. Dessen spektakulärster Einsatz steht im Sommer noch bevor: bei der Verkabelung von Leitungen an steilen Waldhängen ist er unerlässlich.