Die Änderungen sind am Freitag bei Veranstaltern und Parteien in die Vernehmlassung geschickt worden.

Die Veranstaltungsrichtlinien und Gebührenordnung stammen aus dem Jahr 2007, wie es in einer Mitteilung der Stadt vom Freitag heisst. Nun hat das Polizeidepartement in Rücksprache mit den anderen Departementen neue Richtlinien und eine neue Gebührenordnung ausgearbeitet.

So wurden etwa die Zuständigkeiten bei Bewilligungen klar geregelt: Die Stadtpolizei ist für alle Veranstaltungskategorien, die in den Richtlinien aufgeführt sind, zuständig.

Bei Spezialfällen ist der Polizeivorsteher zuständig. Dies betrifft etwa die Street Parade, wie Robert Soos, Sprecher des Poilzeidepartements, auf Anfrage sagte. Einmalige Grossanlässe wie etwa die Leichtathletik-EM bewilligt der Stadtrat.

Zudem wurden neue Veranstaltungsarten eingeführt: Kleinstveranstaltungen und Jugendpartys an ausgewählten Standorten werden im vereinfachten Verfahren ohne stadtinterne Vernehmlassung bewilligt.

Vorgesehen ist weiter eine zeitliche Anpassung der Veranstaltungen an die ausgedehnten Ladenöffnungszeiten und neue Nachtruhezeiten am Wochenende gemäss der Allgemeinen Polizeiverordnung.