Üetliberg

Verein Pro Üetliberg: Giusep Fry soll dem Staat mehr Geld abliefern

Giusep Fry: Der 50-jährige Bündner ist in Cumpadials bei Disentis aufgewachsen. Der verheiratete Vater zweier Kinder begann seine Karriere mit einer Kochlehre. Nun ist der Gastrounternehmer seit 1983 auf dem Üetliberg tätig, wo er das Hotel Uto Kulm führt. Wohnhaft ist er in Uitikon. Seine Hobbys sind Wandern, Tennis und Biken. Aus Anlass seines 25-Jahr-Jubiläums organisiert er Ende August die Uto Kulm Challenge, einen Jubiläumsevent mit verschiedensten Inhalten wie Wettkämpfen, Älplerchilbi, Oktoberfest oder Schlagerparty. (fuo)

Hotelier Giusep Fry soll 400'000 Franken zahlen.

Giusep Fry: Der 50-jährige Bündner ist in Cumpadials bei Disentis aufgewachsen. Der verheiratete Vater zweier Kinder begann seine Karriere mit einer Kochlehre. Nun ist der Gastrounternehmer seit 1983 auf dem Üetliberg tätig, wo er das Hotel Uto Kulm führt. Wohnhaft ist er in Uitikon. Seine Hobbys sind Wandern, Tennis und Biken. Aus Anlass seines 25-Jahr-Jubiläums organisiert er Ende August die Uto Kulm Challenge, einen Jubiläumsevent mit verschiedensten Inhalten wie Wettkämpfen, Älplerchilbi, Oktoberfest oder Schlagerparty. (fuo)

Der Verein Pro Üetliberg und der Zürcher Heimatschutz wollen, dass der Uto-Kulm-Hotelier Giusep Fry dem Staat 400'000 Franken unrechtmässigen Vermögensvorteil abliefert.

Das Statthalteramt Affoltern hatte ursprünglich verfügt, dass Fry eine Ersatzabgabe von 400'000 Franken leisten muss, weil er beim Hotel Uto Kulm auf dem Üetliberg mehrere Bauten ohne rechtmässige Bewilligung erstellt hatte. Das Bezirksgericht Affoltern reduzierte den zu leistenden Betrag dann Ende 2011 auf 100'000 Franken.

«Pro Üetliberg»-Präsidentin Margrith Gysel bestätigte am Dienstag eine Meldung des «Tages-Anzeigers», wonach ihr Verein zusammen mit dem Zürcher Heimatschutz dieses Urteil des Bezirksgerichts anfechtet. Sie sind der Meinung, dass sich strafbares Handeln nicht lohnen darf. Dies sei ein «sozialethisches Gebot», wie sie in ihrer Rekursschrift festhalten.

Das Statthalteramt hatte die Ersatzabgabe insbesondere damit begründet, dass Fry durch den illegalen Ausbau der Terrassen, durch den sie ganzjährig nutzbar wurden, im Restaurantbetrieb höhere Umsätze erzielen konnte.

Nach Ansicht des Einzelrichters am Bezirksgericht müsste zur Ermittlung des unrechtmässigen Vermögensvorteils eine aufwendige Expertise in Auftrag gegeben werden, was unverhältnismässig sei. Die Rekurrenten sind überzeugt, dass nicht ein Nettogewinn «ermittelt» werden muss. Eine Schätzung durch das Gericht sei gemäss Gesetz ausreichend.

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