Zürich
Veloweg-Rahmenkredit wird langsam angezapft

Der Zürcher Stadtrat will in den Jahren 2016 bis 2018 insgesamt 24,5 Millionen Franken in die kommunalen Velowege investieren. Da es sich dabei vor allem um ältere Projekte handelt, geht erst ein kleiner Teil davon zu Lasten des neuen 120-Millionen-Rahmenkredites. Dies geht aus dem ersten "Bauprogramm Velo" hervor.

Merken
Drucken
Teilen
Zürich investiert in kommunale Velorouten. (Archiv)

Zürich investiert in kommunale Velorouten. (Archiv)

Keystone

Die Zürcher Stimmberechtigten hiessen im Juni 2015 den Gegenvorschlag zur Volksinitiative "für sichere und durchgängige Velorouten" gut.

Damit wurde ein Rahmenkredit über 120 Millionen Franken für den Bau kommunaler Velorouten, -stationen und -abstellplätze in der Stadt Zürich bewilligt. Zudem muss der Stadtrat dem Gemeinderat nun alljährlich ein "Bauprogramm Velo" vorlegen, das die vorgesehenen Projekte der nächsten drei Jahren aufzeigt.

Velostation am Hauptbahnhof

Wie das erste, am Donnerstag veröffentlichte Bauprogramm aufzeigt, will die Stadt in den Jahren 2016 bis 2018 insgesamt 24,5 Millionen Franken in die Veloinfrastruktur investieren.

17,4 Millionen Franken davon sind für Vorhaben reserviert, die bereits vor der Abstimmung bewilligt wurden. Diese Investitionen, unter anderem die Velostation Süd am Hauptbahnhof und die Quartierverbindung in Oerlikon, werden deshalb dem neuen Rahmenkredit noch nicht belastet.

Doch dieser wird nun langsam angetastet, wie dem Bauprogramm zu entnehmen ist. Im laufenden Jahr werden aus dem Velo-Rahmenkredit Projekte im Umfang von 0,7 Millionen Franken realisiert. 2017 werden 1,3 Millionen entnommen, 2018 dann 5,1 Millionen.