Öffentlicher Verkehr
VBZ-Buschauffere wollen kürzere Arbeitstage

Über 400 Buschauffere der Verkehrsbetriebe Zürich haben eine Petition der Gewerkschaft Unia unterzeichnet, in der unter anderem kürzere Arbeitszeiten gefordert werden. Die Protestschrift wurde am Mittwochmorgen an Stadtrat Andres Türler übergeben.

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Über 400 Buschauffere der Verkehrsbetriebe Zürich fordern unter anderem kürzere Arbeitszeiten.

Über 400 Buschauffere der Verkehrsbetriebe Zürich fordern unter anderem kürzere Arbeitszeiten.

Keystone

Durch Schichtplanungen mit zwei Schichten pro Tag und langen Pausen dazwischen entstünden faktisch Arbeitstage mit 14 Stunden, teilte die Unia mit. So könnten gesetzliche Ruhezeiten nur noch «sehr knapp» eingehalten werden. Die Folge seien Stress und Übermüdung.

Dazu komme, dass die Buschauffeure durchschnittlich rund 3,5 zusätzliche Arbeitswochen pro Jahr leisteten, für die sie nicht entlöhnt werden. Damit spare die VBZ jährlich um die 3 Millionen Franken auf Kosten der Busfahrerinnen und Busfahrer.

Zu dieser «Gratisarbeit» komme es wegen unbezahlter Wegzeiten zwischen zwei Einsatzorten während einer Schicht, der Streichung ehemals bezahlter Pausen sowie wegen nicht entlöhnter Ein -und Ausfahrten in die Busdepots.