Geburtenmeldung
Vater meldete die Geburt seiner Tochter zu spät und wird gebüsst

Weil ein Mann die Geburt seines Kindes nicht innerhalb der vorgegebenen drei Tagen auf dem Zivilstandsamt Zürich gemeldet hat, muss er nun eine Busse von 200 Franken sowie die Gebühren von 250 Franken bezahlen.

Merken
Drucken
Teilen
Zivilstandsamt Zürich

Zivilstandsamt Zürich

Google Maps

Diese gesetzliche Frist gilt dann, wenn das Kind weder in einem Spital noch in einem Geburtshaus geboren wird. Mutter, Vater sowie alle anwesenden Personen müssen dann die Geburt des Kindes melden.

Zu dieser Busse kam es, weil die sich Geburt der Tochter des Mannes so urplötzlich ankündigte, dass an eine Fahrt ins Spital nicht mehr zu denken war. Der Mann verständigte noch die Sanität. Bis diese jedoch eintraf, war das Kind bereits gesund und munter auf der Welt. Die Sanität musste nur noch das Kind abnabeln und das Kind mit der Mutter ins Spital bringen.

Im Spital füllten die Eltern dann noch die Formulare aus und gaben das Familienbüchlein ab.

Halb belustigt und halb schockiert stellte der Vater die Meldung auf Facebook, wie der «Tagesanzeiger» am Montag schreibt.