Rechnung 2016
Uster verzeichnet Gewinn von 2.3 Millionen Franken

Die Stadt Uster hat die Rechnung 2016 mit einem Ertragsüberschuss von 1 Million Franken abgeschlossen: Die Rechnung schliesst damit um 2,3 Millionen besser ab als budgetiert - obwohl in den Bereichen Soziales und Bildung Budgetüberschreitungen von fast 3 Millionen Franken verzeichnet wurden.

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Insgesamt nahm die Stadt Uster letztes Jahr 99.5 Millionen Franken Steuern ein. (Symbolbild)

Insgesamt nahm die Stadt Uster letztes Jahr 99.5 Millionen Franken Steuern ein. (Symbolbild)

Aargauer Zeitung

Die positive Abweichung zum Budget sei hauptsächlich auf höhere Steuereinnahmen zurückzuführen, teilte die Stadt Uster am Dienstag mit. Die Steuereinnahmen - insgesamt 99,5 Millionen Franken - sind im Vergleich zum Vorjahr um 4 Millionen gestiegen. Zudem konnten der Personal- und Sachaufwand stabil gehalten werden.

Mit dem Ertragsüberschuss und der Aufwertung aus der Neubewertung der Liegenschaften im Finanzvermögen ist das Eigenkapital auf 143,8 Millionen Franken gestiegen - ein neuer Rekord.

Die Budgetüberschreitungen der Bereiche Soziales und Bildung, die zum Teil auf einmalige Sondereffekte zurückzuführen sind, bereiten dem Stadtrat allerdings Sorgen. Denn es müsse davon ausgegangen werden, dass diese Bereiche auch zukünftig mehr Mittel benötigen, als ihnen zum heutigen Zeitpunkt zugewiesen seien.

Uster will Zentrumslastenausgleich

Finanzvorsteher Cla Famos (FDP) fordert zudem, dass Uster zukünftig vom Zentrumslastenausgleich profitieren kann. Uster als drittgrösste Stadt des Kantons sei - im Gegensatz zu Zürich und Winterthur - diesem Ausgleich noch nicht angeschlossen, wird er zitiert.

Das sei ungerecht und schränke den Handlungsspielraum der Stadt stark ein. "Dabei erbringt Uster in vielen Bereichen wie Sport, Kultur, Sicherheit und Soziales wesentliche Zentrumsleistungen."