Finanzen
Uster verzeichnet ein Plus von 0,5 Millionen Franken

Die Stadt Uster rechnet für das Jahr 2017 mit einem kleinen Plus von 0,5 Millionen Franken. Der Stadtrat beantragt deshalb, den Gesamtsteuerfuss bei 109 Prozent für Uster und 107 Prozent für Nänikon zu belassen.

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Uster verzeichnet ein kleiner Budget-Überschuss. (Archiv)

Uster verzeichnet ein kleiner Budget-Überschuss. (Archiv)

Stadt Uster

Der Voranschlag 2017 geht von einem Aufwand von 240,1 Millionen Franken und einem Ertrag von 240,6 Millionen Franken aus, heisst es in einer Mitteilung der Stadt Uster vom Freitag. Einer der Gründe für den Überschuss ist der Finanzausgleich, der 2017 um 2,7 Millionen Franken höher ausfallen dürfte.

Die Steuereinnahmen werden mit 96,3 Millionen budgetiert und bleiben damit stabil. Der Voranschlag sieht Investitionen von 31,6 Millionen vor. Der Selbstfinanzierungsgrad beträgt dabei 48 Prozent.

Investieren wird Uster im kommenden Jahr in das Schulhaus Krämeracker, in die Werkliegenschaft Dammstrasse und in das Kultur- und Tagungszentrum im Zeughaus. Diese Investitionen sowie die Sicherstellung der Liquidität machen es notwendig, dass Uster wohl wieder langfristige Darlehen aufnehmen muss.

Besserer Abschluss als geplant

Für das laufende Jahr 2016 geht Uster von einem deutlich besseren Ergebnis aus als geplant. Ursprünglich rechnete die Stadt mit einem Minus von 1,3 Millionen Franken, nun dürfte es ein Plus von 4,5 Millionen geben. Begründet wird dies mit einem höheren Gewinnanteil der Zürcher Kantonalbank und deutlich höheren Steuereinnahmen.