Urteil
Kündigung infolge Fachstellen-Auflösung war rechtens: Anspruch auf Entschädigung abgelehnt

Auf die Auflösung der Fachstelle für grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Volkswirtschaftsdirektion Zürich, folgte 2017 die Entlassung des Leiters. Jetzt bestätigte das Bundesgericht die Rechtmässigkeit der Kündigung. Der frühere Angestellte verlangte zuvor eine Entschädigung.

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Das Bundesgericht hat dem früheren Angestellten nur in einem Nebenpunkt Recht gegeben. Er erhält eine Parteientschädigung für eines der kantonalen Rekursverfahren.

Das Bundesgericht hat dem früheren Angestellten nur in einem Nebenpunkt Recht gegeben. Er erhält eine Parteientschädigung für eines der kantonalen Rekursverfahren.

Christian Brun

Das Bundesgericht hat nun entschieden, dass die Kündigung des Leiters der Fachstelle für grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Volkswirtschaftsdirektion Zürich nicht missbräuchlich war. Im Jahr 2017 erfolgte die Entlassung wegen der Auflösung der Fachstelle.

Der frühere Angestellte beklagte sich, die Fachstelle sei nur aufgelöst worden, um ihn loszuwerden. Die Kündigung sei insofern missbräuchlich, kritisierte er. Dies geht aus einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil des Bundesgerichts hervor. Er habe somit Anspruch auf eine Entschädigung von 28'000 Franken.

Die Volkswirtschaftsdirektion habe hingegen aufzeigen können, dass die Aufgaben der Fachstelle aufgeteilt und dadurch Einsparungen erzielt worden seien. Der frühere Angestellte hat nur in einem Nebenpunkt Recht erhalten. Er erhält für eines der Rekursverfahren auf kantonaler Ebene eine Parteientschädigung. (sda / ld.)

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