Die Anzahl der Meldungen zu Bettwanzen bei der Beratungsstelle Schädlingsbekämpfung lag von 1994 bis 2005 bei unter zwanzig Meldungen pro Jahr. Seit 2006 stiegen diese Meldungen exponentiell: Allein 2014 wurden mehr als hundert Fälle gemeldet. Bettwanzen verstecken sich tagsüber gerne an Matratzen, am Bettgestell und in Ritzen nahe beim Bett. In der Nacht verlassen sie ihren Unterschlupf, um beim Menschen Blut zu saugen.

Ihre Kotspuren – kleine schwarze Punkte – an Bettgestell oder Matratze, Blutspuren an der Bettwäsche oder juckende Stiche am Körper können Hinweise auf Bettwanzen sein. Bettwanzen können auch im Hotel auftreten. Am besten den Koffer im Hotel nicht unter das Bett stellen und beim Nachhause kommen den Koffer direkt in die Waschküche und nicht in der Wohnung stehen lassen.

Sind die Bettwanzen bereits in der Wohnung, müssen sie durch eine professionelle Schädlingsbekämpfungsfirma bekämpft werden. Auf keinen Fall sollte man Insektenspray anwenden. Damit werden Bettwanzen lediglich in der ganzen Wohnung verteilt. Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Zürich können sich bei der Beratungsstelle Schädlingsbekämpfung beraten lassen.

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