Altersmedizin
Universitärer Geriatrie-Verbund Zürich nimmt Arbeit auf

Um die geriatrische Versorgung zu garantieren und zu verbessern, arbeiten Stadt, Universität (UZH) und Unispital Zürich (USZ) in Zukunft noch enger zusammen.

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Massnahmen zur Erhaltung der Gesundheit im Alter sollen erforscht und umgesetzt werden (Themenbild).

Massnahmen zur Erhaltung der Gesundheit im Alter sollen erforscht und umgesetzt werden (Themenbild).

Keystone

Der Verbund hat das Ziel, die universitäre Forschung und Lehre enger mit der praxisorientierten ambulanten und stationären Behandlung und Betreuung zu verknüpfen. Im Fokus stehen die Entwicklung und Realisierung neuer diagnostischer und therapeutischer Konzepte sowie die Förderung des ärztlichen und pflegerischen Nachwuchses im Bereich Geriatrie.

Ausserdem sollen Massnahmen zur Erhaltung der Gesundheit im Alter erforscht und umgesetzt werden, wie die Beteiligten am Dienstag mitteilten.

Die Grundlage für den Verbund wurde bereits Anfang 2014 mit dem "Geriatrienetz Zürich" gelegt. Nun sind die Kooperationsverträge unterzeichnet und der Universitäre Geriatrie-Verbund startet seine Tätigkeit. Zum Verbund gehören die Klinik für Geriatrie am USZ, die Klinik für Akutgeriatrie am Stadtspital Waid sowie das Pflegezentrum Käferberg.

Gemeinsam verfügen diese Standorte über 160 Betten und ein umfassendes ambulantes Angebot. Die Beteiligten arbeiten eng zusammen und tauschen sich über neueste Erkenntnisse aus. Durch die Schaffung des Verbunds wird die Klinik für Akutgeriatrie des Stadtspitals Waid neu zu einer universitären Klinik. Forschung und Lehre werden neu auch am Pflegezentrum Käferberg betrieben.

Der Universitäre Geriatrie-Verbund Zürich wird in mehreren Etappen aufgebaut. Alle Institutionen behalten ihre bisherige Rechts- und Organisationsform. Die akademische Leitung übernimmt Heike A. Bischoff-Ferrari, Leiterin des Lehrstuhls für Geriatrie und Altersforschung an der UZH, Direktorin der Klinik für Geriatrie am USZ und Leiterin des Zentrums für Alter und Mobilität.