Der Anstieg im stationären Bereich sei angesichts der zunehmenden Verschiebung bestimmter Behandlungen in den ambulanten Bereich bemerkenswert, teilte das Spital am Donnerstag mit.

Der Blick auf die für den Schweregrad der Erkrankung massgebliche Messgrösse bestätige, dass die Verschiebung stattfinde. Zudem zeige sie, dass das USZ vor allem Patienten mit komplexen Erkrankungen aufnimmt. Der Schweregrad der behandelten Patienten habe im stationären Bereich deutlich zugenommen.

Dennoch konnte die mittlere Aufenthaltsdauer auf 6,58 Tage (-2,2 Prozent) verringert werden. Möglich mache dies eine frühzeitige und koordinierte Planung des Spitalaustritts.

Im ambulanten Bereich zeigt sich gemäss Mitteilung der Eingriff des Bundesrates in den Tarmed-Leistungskatalog deutlich. Trotz Wachstum bei der Anzahl Patienten stagnierte der ambulante Bereich gemessen an den verrechneten Taxpunkten. "Die ambulanten Leistungen sind auch mit grossen Anstrengungen zur Effizienzsteigerung unter dem aktuellen Regime nicht kostendeckend", schreibt das Spital.

Dennoch stehe das Spital auf einer soliden finanziellen Basis. Der Gesamtumsatz betrug 1445 Millionen Franken (+5,8 Prozent). 63,1 Millionen Franken Gewinn wurden erwirtschaftet. Der Gewinn soll - vorbehältlich der Genehmigung durch Regierungs- und Kantonsrat - dem Eigenkapital zugeschrieben werden und die Eigenkapitalbasis stärken.