Zürich
Uni Zürich: Zu wenig Platz für angehende Mathematiker

Die Mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät (MNF) der Universität Zürich (UZH) wächst kontinuierlich. Bis im Jahr 2020 rechnet die Fakultät mit rund 5000 Studentinnen und Studenten. Nun wird der Platz knapp.

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Die mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät (MNF) der Uni Zürich verzeichnet kontinuierliches Wachstum, nun wird ein Ausbau gefordert, um den Platzmangel zu bekämpfen.

Die mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät (MNF) der Uni Zürich verzeichnet kontinuierliches Wachstum, nun wird ein Ausbau gefordert, um den Platzmangel zu bekämpfen.

Keystone

Im Vergleich zum Jahr 2005 sei die Zahl der Studierenden um 40 Prozent auf rund 3800 gestiegen, sagte Dekan Bernhard Schmid im Uni-Newsletter vom Montag. Die Zahl der Professorinnen und Professoren stieg von 100 auf 169. "Dabei hat sich das Betreuungsverhältnis zwischen Lehrenden und Studierenden etwas verbessert", sagte Schmid.

Die MNF ist laut Schmid die seit dem Jahr 2000 am schnellsten wachsende Fakultät der Universität Zürich und leiste einen wichtigen Beitrag zum dringend benötigten Nachwuchs der Schweiz im Bereich der MINT-Fächer, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. "Bekanntlich fehlt es in der Schweiz an hier ausgebildeten Ingenieuren, Physikern und Ärzten."

Ausbauten vernachlässigt

Schmid sieht aufgrund des Wachstums aber Platzprobleme auf die MNF zukommen. "Man hat in der Gebäudeplanung während zu langer Zeit den notwendigen Ausbaubedarf vernachlässigt."

Die aktuelle fünfte Erweiterungsetappe werde leider nur Rochadeflächen freimachen, die für die Sanierung der bestehenden Gebäude notwendig würden. "Es braucht danach einen weiteren Ausbau, und den sollte man jetzt an die Hand nehmen."