Universität Zürich
Uni Zürich rückt sich als Forschungsinstitution besser ins Licht

Mit mehreren neuen Forschungsschwerpunkten schärft die Universität Zürich (UZH) ihr Profil als Forschungsinstitution im globalen Wettbewerb. Unter anderem befassen sich die Wissenschaftler mit aktuellen Themen wie gesundes Altern und saubere Energie.

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Limmattaler Zeitung

Mit mehreren neuen Forschungsschwerpunkten schärft die Universität Zürich (UZH) ihr Profil als Forschungsinstitution im globalen Wettbewerb. Unter anderem befassen sich die Wissenschaftler mit hochaktuellen Themen wie gesundes Altern und saubere Energie.

Die konventionelle Altersforschung befasse sich in erster Linie mit Demenz und anderen Erkrankungen alter Menschen, teilte die Universität am Freitag mit. Dem Team unter der Leitung von Lutz Jäncke geht es dagegen um das gesunde Altern. Ziel sei die Erhaltung der psychischen Gesundheit, die einen direkten Einfluss auf die Lebensqualität habe.

Ein zweiter Forschungsschwerpunkt ist die Energie: Das Team um Roger Alberto und Greta Patzke kopiert das Konzept der natürlichen Fotosynthese. Die Forschenden wollen Sonnenlicht in Wasserstoff speichern. Dieser ist erstens ein guter Energieträger und kann zweitens zur Herstellung von Methanol genutzt werden. Und der wiederum findet als Treibstoff Verwendung.

Insgesamt lanciert die UZH acht neue Universitäre Forschungsschwerpunkte, die sie während maximal 12 Jahren mit jährlich rund 15 Millionen Franken unterstützt. Dazu kommen mehrere klinische Forschungsschwerpunkte der Medizinischen Fakultät.

Fast 26'000 Studierende an UZH

Am Freitag gab die UZH auch die aktuellen Zahlen bekannt. Im Herbstsemester 2012 waren insgesamt 25'732 Studierende an der Uni eingeschrieben, davon waren 4433 Uni-Neulinge.

Der konsolidierte Gesamtumsatz betrug 1,3 Milliarden Franken, das sind 3,6 Prozent mehr als 2011. Die Steigerung erklärt die UZH in erster Linie mit einem Anstieg der Projektbeiträge des Schweizerischen Nationalfonds und anderen Geldgebern sowie mit den Beiträgen des Bundes und den Beiträgen anderer Kantone.

Der Kostenbeitrag des Kantons Zürich belief sich im vergangenen Jahr auf 588,3 Millionen Franken (+16 Millionen).