Seit Monaten kämpfen die Zürcher Taxifahrer für strengere Regeln, fairere Bedingungen und ein Verbot des Uber-Unternehmens. Erst reduzierte sich ihre Kundschaft durch die Landtaxis, danach erschien zusätzlich Fahrdienstanbieter Uber auf der Bildfläche.

Ein neues Gesetz sollte diesem Problem Abhilfe schaffen, doch das war nicht der Fall: es bezog sich nur auf Personenwagen, die als Taxis gekennzeichnet sind. Demnach gilt es nicht für Uber. Viele Taxifahrer fühlen sich ungerecht behandelt.

Mehmet Serifkaya unterzieht sich seit Sonntagmorgen sogar einem Hungerstreik, um gegen diese "ungerechte und unmenschliche" Situation zu demonstrieren.

Demo-Taxi soll bis Montagabend stehen bleiben

Auf einem der Standplätze vor dem Zürcher Rathaus platzierte er sein Taxi, an dessen Frontscheibe bunte Plakate mit Aufschriften wie «Stopp Uber-App Schweizweit» oder «Uber zerstört die Lebenstruktur von Taxifahrern - durch extremes Lohndumping» hängen.

Bis Montagabend will er damit keinen Meter mehr fahren. Unterstützt wird Mehmet Serifkaya dabei von anderen Kollegen. «Wir kämpfen alle zusammen», erklärte einer der aufgebrachten Männer gegenüber «watson».