Liegenschaften

Unerwarteter Geldsegen für Stadt Zürich wegen Verkauf von Grieder-Haus

Das Grieder-Haus beim Paradeplatz in Zürich.

Das Grieder-Haus beim Paradeplatz in Zürich.

An der Zürcher Bahnhofstrasse hat die Stadt Zürich mächtig Geld verdient. Offenbar trägt die Stadt bis zu 50 Millionen Franken an Grundstückgewinnsteuern ein. Es handelt sich um das Grieder-Haus beim Paradeplatz.

Ein Liegenschaftenverkauf an der Zürcher Bahnhofstrasse trägt der Stadt Zürich zwischen 30 und 50 Millionen Franken an Grundstückgewinnsteuern ein. Es handelt sich um das Grieder-Haus beim Paradeplatz.

Die Credit Suisse hat das auffällige Gebäude Ende November dem Uhrenkonzern Swatch Group verkauft für schätzungsweise 400 Millionen Franken.

Den Ertrag für die Stadt Zürich hat die zuständige Kommission für Grundsteuern noch nicht errechnet. Steuerexperten haben aber den ungefähren Ertrag für die "NZZ am Sonntag" berechnet.

Mit diesen unverhofften Millionen schrumpft das Loch im Budget der Stadt fürs nächste Jahr auf unter 100 Millionen. Der Gemeinderat hatte Mitte Dezember an drei Tagen insgesamt 30 Stunden benötigt, um das ursprünglich veranschlagte Defizit von 160 Millionen mit Sparanträgen um 30 Millionen zu verkleinern. Den Geldsegen aus dem Handwechsel an der Bahnhofstrasse hatte noch niemand einkalkuliert.

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