Für den Start des Innovationsparks muss die Ende November vom Dübendorfer Stimmvolk bewilligte Umzonung rechtskräftig sein. Das ist noch nicht der Fall - noch liegt der nordwestliche Rand des Flugplatzes offiziell in der Zone für öffentliche Bauten.

Die Stiftung Innovationspark Zürich hat nun eine vorübergehende Lösung gefunden, um "erste Ansiedlungen von innovativen Unternehmen" zu ermöglichen, wie sie Montag mitteilte. Bei Maagtechnic stehe für erste Nutzer eine Bürofläche von 400 Quadratmetern zur Verfügung. Niedergelassen habe sich bereits die Firma Matternet aus den USA, die Drohnen für den Warentransport entwickelt.

Langsames, aber nachhaltiges Wachstum

Insgesamt wachse der Innovationspark langsam, aber nachhaltig, heisst es in der Mitteilung weiter. Denn am Montag fand auch das Aufrichtefest des neuen Informationspavillons statt. Dieser beinhaltet unter anderem ein öffentliches Café und eine Ausstellung, eröffnet wird er im März 2018.

Zudem wurde am Montag die Bushaltestelle "Eglishölzli" der Verkehrsbetriebe Glattal VBG in "Innovationspark" umbenannt. "Dies ist ein weiteres sichtbares Zeichen, dass die Vision des Innovationsparks immer klarere Konturen erhält."

Auf dem Areal des Flugplatzes Dübendorf soll mit dem Innovationspark eine neue Plattform für Forschung, Entwicklung und Innovation geschaffen werden. Für dessen Aufbau und Betrieb wurde von Kanton Zürich, ETH und ZKB im September 2015 die Stiftung gegründet.