In einem Kanton mit zunehmendem Siedlungsdruck würden auch neue Erwartungen an die Erholungsräume gestellt, schreibt die Baudirektion in einer Mitteilung vom Freitag. So habe sich auch das Verhältnis zum Wald gewandelt.

Einst sei der Wald unverzichtbare Grundlage für die Versorgung mit Brennstoff, Baumaterial und auch Nahrung gewesen. Heute hingegen gebe es Drittklässler aus der Stadt, die sich mit der Schule zum ersten Mal im Leben in einen Wald begeben.

So oder so erfülle der Wald auch heute noch wichtige Funktionen. Er biete Schutz vor Erdrutschen, liefere sauberes Trinkwasser, Bau- und Brennstoff und er sei Ort für Freizeit und Biodiversität.

Die «Zürcher UmweltPraxis» geht diesen verschiedenen Aspekten nach. Thematisiert werden unter anderem die Nachhaltigkeit des Zürcher Waldes, die Belastung des Waldes mit Luftschadstoffen, die Inventarisierung stark saurer Waldböden oder die Nutzung des Holzes für die nachhaltige Siedlung der Zukunft. Vorgestellt wird zudem das Energieholzzentrum Pfannenstil.

Die «Zürcher UmweltPraxis» ist kostenlos erhältlich bei der Koordinationsstelle für Umweltschutz, Postfach, 8090 Zürich. Die aktuelle Ausgabe und das Archiv aller bisher erschienenen 66 Ausgaben sind auch im Internet unter www.umweltschutz.zh.ch abrufbar.