Wie die Spezialisten feststellten, wurden beim Aufrichten des Gespanns sämtliche Richtlinien eingehalten. «Andrea» sei ein ungewöhnlich heftiger Sturm gewesen. Höhere Gewalt habe dazu geführt, dass das Baugespann einstürzte. Da also niemandem ein Fehlverhalten vorzuwerfen ist, hat der Zwischenfall keine rechtlichen Folgen, sagte Bisa zur Nachrichtenagentur sda.

Anfang Januar war der Sturm «Andrea» über die Schweiz gefegt. Unter anderem riss er das hohe Baugespann um, das die Dimensionen des geplanten Swissmill-Turms im Zürcher Industriequartier anzeigte.

Die Bergung und Sicherung des Gerüsts war sehr aufwändig. Die umgestürzte Konstruktion hatte sich völlig verkeilt. Teile des Gespanns landeten in der nahen Limmat oder auf der Uferböschung, andere blieben an der Fassade hängen.