Coronavirus

Übervolle Plätze, illegales Glückspiel, Demonstration gegen Türkei - die Wochenendbilanz der Stadtpolizei Zürich

Viele Menschen lockte das schöne Wetter nach draussen. (Bild: Keystone)

Viele Menschen lockte das schöne Wetter nach draussen. (Bild: Keystone)

Viele Menschen suchten am Wochenende die Sonne. Die Stadtpolizei Zürich hatte alle Hände voll zu tun, einige dicht besuchte Plätze mussten vorübergehend gesperrt werden.

Insgesamt 70 Mal riefen Personen in der Stadt Zürich die Polizei, weil die Abstandsregeln nicht eingehalten wurden. In den meisten Fällen konnten beim Eintreffen dann aber keine unerlaubten Menschenansammlungen mehr vorgefunden werden. Dies schreibt die Stadtpolizei Zürich am Sonntag in einer Medienmitteilung. Viele Menschen hätten sich nach wie vor an die Vorschriften gehalten.

Dennoch musste die Polizei an einigen Stellen eingreifen. So kam es am Freitagabend vor dem Türkischen Konsulat zu einer illegalen Kundgebung. Die rund 12 Personen wurden von der Polizei weggewiesen. 

Illegales Glücksspiel im Kreis 9

Die Polizei sperrte am Samstagnachmittag vorübergehend die Saffa-Insel, die Landiwiese und das Gemeinschaftszentrum Wollishofen, da sich dort zu viele Menschen angesammelt hatten. Auch die Sportanlage Hardau wurde am späteren Nachmittag gesperrt, weil sich Jugendliche zum Basketballspielen getroffen hatten. 

An der Waidbachstrasse wurden am Samstagabend etwa 40 Autos und deren Fahrer von der Polizei weggeschickt, die Strasse wurde daraufhin bis am Sonntagmorgen für den motorisierten Verkehr gesperrt. 

Im Kreis 9 kontrollierten Detektive der Verwaltungsabteilung am Samstagabend kurz nach 22.30 Uhr ein Lokal, in welchem mehrere Personen illegales Glücksspiel betrieben. Die Polizisten stellten mehrere Computer und Bargeld sicher. Sämtliche Personen wurden einer Kontrolle unterzogen. Gegen den Betreiber wird wegen Verstoss gegen die Covid-19-Verordnung und  gegen das Geldspielgesetz ein Verfahren eingeleitet.

Vom Freitagabend bis Sonntagmorgen gingen bei der Stadtpolizei Zürich 109 Lärmklagen ein. Viele davon wegen feiernden Personen in der Nachbarschaft.

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