Über zwei Meter hoch ist die Plastik. Sie zeigt Sappho, die auf einem Stein oder dergleichen sitzt, eine Lyra bei sich und offensichtlich tief in Gedanken versunken. Die grösste Dichterin der Antike lebte um die Wende vom 7. zum 6. Jahrhundert vor Christus, wie es in der Mitteilung heisst. Bourdelles schuf die überlebensgrosse Bronzeplastik 1925. Es bestehen sieben Güsse davon.

Die Plastik weist laut Mitteilung starke Verwitterungsschäden auf. In mehreren Arbeitsgängen wurden Verschmutzungen und Korrosionsschäden entfernt oder doch reduziert.

Zudem wurde die Oberfläche auf Wachsbasis konserviert. Dies stellt einen langfristigen Schutz vor Witterungseinflüssen und Vandalismus dar und ermöglicht das «Nachwachsen einer stabilen, sich selbst heilenden und schützenden Bronzeoberfläche», so das Kunsthaus.

Die Konservierung wurde unter der Leitung von Hanspeter Marty durchgeführt. Nun wird laut Mitteilung Patrick Decker eine partielle Retouche anbringen. Ende 2013 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Vom 21. März bis zum 22. Juni präsentiert das Kunsthaus eine Sammlung von Bourdelles-Skulpturen.