Nur 2007 war die Bevölkerungszunahme noch etwas höher.

Ende 2014 zählte die Stadt Zürich 404'783 Einwohnerinnen und Einwohner, wie Statistik Stadt Zürich am Donnerstag mitteilte. Die 400'000er Grenze war bereits am 22. Januar 2014 erreicht worden, was letztmals im Jahr 1973 der Fall war.

Das Bevölkerungswachstum ist zu etwa 30 Prozent auf den Geburtenüberschuss gegenüber Sterbefällen zurückzuführen. 70 Prozent machen der Unterschied von Zu- zu Abwanderung aus.

Zürich ist eine junge Stadt, wie es weiter heisst: 218'399 Einwohnerinnen und Einwohner sind weniger als 40 Jahre alt. Damit machen die unter 40-Jährigen 54,0 Prozent der Gesamtbevölkerung aus. Ende 2014 lebten in Zürich 45'990 Menschen, die 70 Jahre alt oder älter waren. Das sind 7,7 Prozent weniger als noch im Jahr 2000.

In 29 der 34 Stadtquartiere ist im Jahr 2014 die Bevölkerungszahl gewachsen. Einen leichten Rückgang verzeichneten bloss die Quartiere Friesenberg, Hard, Hochschulen, Gewerbeschule und Wipkingen. Prozentual am stärksten gewachsen ist das Escher-Wyss-Quartier (+14,8 Prozent). Altstetten ist mit 31'115 Einwohnerinnen und Einwohnern das bevölkerungsreichste Quartier.

Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Schweizer weniger stark angestiegen als jene der Ausländer (+1,1 Prozent respektive +2,6 Prozent). Der Anteil der Ausländerinnen und Ausländer beträgt aktuell 31,9 Prozent. Dies ist der höchste Stand seit dem Jahr 1913.

Deutsche machen den grössten Anteil der ausländischen Wohnbevölkerung aus (25,4 Prozent), gefolgt von Italienern (10,9 Prozent) und Portugiesen (6,6 Prozent). Der Anteil der Deutschen blieb in den letzten fünf Jahren praktisch konstant.