Im Kreis 9 war der Netto-Zuwachs durch Neubau und Abbruch auch im Jahr nach der Fertigstellung der Grossüberbauung Freilager erneut am grössten. Per Ende 2017 wurden hier 349 Wohnungen mehr gezählt, wie Statistik Stadt Zürich am Donnerstag mitteilte.

Auch in den Kreisen 12, 2 und 10 entstanden netto je über 300 Wohnungen. Als Ausreisser gilt der Stadtkreis 6: In den Quartieren Unter- und Oberstrass wurden mehr Wohnungen abgebrochen als fertiggestellt.

6000 weitere Projekte

Die Wohnbaugenossenschaften erstellten im vergangenen Jahr am meisten Neuwohnungen (1200). Andere private Gesellschaften realisierten fast ebenso viele (1003). Fertigstellungen im Stockwerkeigentum (213), im öffentlichen Eigentum (49) und von Privatpersonen (197) trugen dagegen wie schon in den vergangenen Jahren relativ wenig zur Bautätigkeit bei.

Auch in den kommenden Jahren wird gemäss Statistik Stadt Zürich mit vielen neuen Wohnungen zu rechnen sein: "Es befinden sich knapp 6000 Wohnungen in laufenden Bauprojekten", heisst es in der Mitteilung.