Wahlen Stadt Zürich
Über 40 Prozent der Stadtzürcher haben bereits abgestimmt

Die Erneuerungswahlen locken zusammen mit der No-Billag-Abstimmung die Stadtzürcherinnen und -zürcher an die Urne. Bis am Mittwoch vor den Wahlen betrug die Stimmbeteiligung per brieflicher Abgabe bereits 40,5 Prozent.

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Bisher haben bereits mehr als 40 Prozent der Stadtzürcher abgestimmt. (Symbolbild)

Bisher haben bereits mehr als 40 Prozent der Stadtzürcher abgestimmt. (Symbolbild)

KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE

Dies deute auf eine sehr hohe Stimm- und Wahlbeteiligung hin, sagte Christina Stücheli, Mediensprecherin der Zürcher Stadtkanzlei und des Stadtrats, gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Die Erneuerungswahlen dürften von der No-Billag-Abstimmung profitieren. Wie viele der eingegangenen Briefe aber tatsächlich Wahlzettel enthalten, ist noch nicht bekannt: Die Couverts werden erst am Sonntag geöffnet.

Stücheli beschreibt die Konstellation als ähnlich wie im Jahr 2014. Damals fand gleichzeitig mit den Erneuerungswahlen die Abstimmung über die Masseneinwanderungsinitiative statt. Das führte zu einer grossen Mobilisierung an der Urne. Entsprechend betrugt die Wahlbeteiligung bei den Gemeinderatswahlen 42,6 Prozent. Zum Vergleich: Im Jahr 2006 beteiligte sich beispielsweise mit 33,7 Prozent nur jeder dritte Wahlberechtigte an den Gemeinderatswahlen, wie aus den Daten von Statistik Stadt Zürich hervorgeht.

Früher war die Wahlbeteiligung bei Gemeinderatswahlen hingegen deutlich höher: Bis ins Jahr 1966 haben regelmässig zwei von drei Stadtzürchern ihre Stimme abgegeben. Der Rekord stammt aus dem Jahr 1919. Damals nahmen 90,8 Prozent der Wahlberechtigten teil. Am kommenden Sonntag wählen die Stadtzürcherinnen und -zürcher anlässlich der Erneuerungswahlen ihrer Vertreter im Stadtrat und im 125-köpfigen Gemeindeparlament.