Sturm
Über 300 Feuerwehreinsätze im Kanton Zürich wegen Sturm «Sabine»

Wegen des Sturms «Sabine» sind die Feuerwehren im Kanton Zürich am Montag mehr als 300 Mal ausgerückt, davon 30 Mal in der Stadt Zürich. Um alles bewältigen zu können, hatte Schutz & Rettung Zürich die Einsatzzentrale vorsorglich personell verstärkt.

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Die Anrufenden meldeten hauptsächlich Bäume, die vom starken Wind entwurzelt wurden oder abgebrochene Äste, die teilweise Verkehrswege blockierten. (Symbolbild)

Die Anrufenden meldeten hauptsächlich Bäume, die vom starken Wind entwurzelt wurden oder abgebrochene Äste, die teilweise Verkehrswege blockierten. (Symbolbild)

KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI

Die ersten Feuerwehrnotrufe aus dem Kanton Zürich wegen des Orkantiefs «Sabine» erreichten in der Nacht von Sonntag auf Montag die Einsatzleitzentrale, wie Schutz & Rettung Zürich mitteilte. Als die Feuerwehrnotrufe in den Morgenstunden merklich anzogen, wurde der Schichtbestand verdoppelt.

Die Einsatzleitzentrale verarbeitete zwischen 6.30 Uhr und 17.00 Uhr fast 1500 Anrufe und disponierte rund 300 Feuerwehr- sowie 160 Rettungsdiensteinsätze im Kanton Zürich. In den frühen Morgenstunden war insbesondere der Norden des Kantons Zürich am stärksten betroffen, im Laufe des Vormittags verteilten sich die Einsätze über das ganze Kantonsgebiet.

Die Anrufenden meldeten hauptsächlich Bäume, die vom starken Wind entwurzelt wurden oder abgebrochene Äste, die teilweise Verkehrswege blockierten. Die Feuerwehrleute rückten aber auch zur Sicherung von Sachgütern aus, so zum Beispiel wegen losgelösten Dachteilen.

Es kam aber auch zu zwei Grossereignissen im Kanton. Bei einem Grossbrand in Bauma im Zürcher Oberland wurde ein ganzer kleiner Weiler zerstört. Zudem kollidierte in Wald ein Zug mit einem Baum auf den Geleisen.