Mario Babini

U-Haft-Verlängerung für Zürcher SVP-Gemeinderat beantragt

Maure Tuena, links, Fraktionspräsident der SVP der Stadt Zuerich, und Praesident Roger Liebi, rechts, an einer Medienkonferenz zum Fall "Mario Babini" in Zuerich am Mittwoch, 9. Juli 2014.

Maure Tuena, links, Fraktionspräsident der SVP der Stadt Zuerich, und Praesident Roger Liebi, rechts, an einer Medienkonferenz zum Fall "Mario Babini" in Zuerich am Mittwoch, 9. Juli 2014.

Der Zürcher Gemeinderat Mario Babini soll länger in Untersuchungshaft bleiben. Die zuständige Staatsanwaltschaft beantragte beim Zwangsmassnahmengericht eine Verlängerung.

Gegen den 57-Jährigen läuft ein Strafverfahren wegen Drohung und Hausfriedensbruchs. Die Staatsanwaltschaft bestätigte am Montag eine Meldung des "Tages-Anzeigers", wonach eine Verlängerung der Untersuchungshaft beantragt wurde. Beantwortet sei der Antrag noch nicht.

Babini war verhaftet worden, nachdem er am 30. Juni in einer Zürcher Bar herumgepöbelt und einen Gast mit dem Sackmesser bedroht haben soll.

Wegen Kollusionsgefahr wurde der Politiker in Untersuchungshaft gesetzt. Diese läuft nun in den nächsten Tagen aus. Was die Gründe für den jetzigen Verlängerungsantrag sind, gab die Staatsanwaltschaft nicht bekannt.

Babini gehört seit Mai dieses Jahres der SVP-Fraktion im Zürcher Stadtparlament an. Nach der Verhaftung leitete die Fraktion ein Ausschlussverfahren ein. Dieses wurde jedoch sistiert, da der Betroffene sein Recht auf Anhörung nicht wahrnehmen kann. Dies bleibe auch weiterhin so, sagte Fraktionspräsident Mauro Tuena auf Anfrage.

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