Die Kosten belaufen sich auf 17 Millionen Franken, wie das Tiefbauamt der Stadt Zürich am Mittwoch mitteilte.

Die Haltestellen werden verbreitert und verlängert und damit auf die neu zu beschaffenden Tramkompositionen ausgerichtet. Zudem werden sie behindertengerecht gestaltet und erhalten der neuen Grösse entsprechende Wartedächer.

Die beiden Fahrspuren für den Autoverkehr ab Bahnhofbrücke Richtung Limmatquai und Seilergraben/Weinbergstrasse werden auf eine Spur zusammengelegt. Der Bus erhält ein Eigentrassee, das auch von Velofahrenden genutzt werden kann.

Während den Bauarbeiten im Sommer 2011 stand auch nur eine Spur zur Verfügung und es habe damals keine Kapazitätsengpässe für den motorisierten Individualverkehr gegeben, schreibt das Tiefbauamt.

Auch ein Spurabbau am Neumühlequai werde nicht zu Kapazitätseinbussen führen. Er ermögliche aber, das Neumühlequai sicherer zu Fuss zu überqueren.

Vorgesehen ist, dass die Bauarbeiten im Jahr 2015 von Anfang Juni bis Ende Oktober dauern. Im Rahmen des Plangenehmigungsverfahrens wird sich noch der Zürcher Regierungsrat zum Projekt äussern. Die Genehmigung obliegt dem Bundesamt für Verkehr.