Sanierung
Tramdepot Elisabethenstrasse wird für 30 Millionen Franken saniert

Das gut 70 Jahre alte Tramdepot Elisabethenstrasse wird ab Ende Mai 2014 umfassend saniert. Der Stadtrat hat dafür gebundene Ausgaben von rund 30 Millionen Franken bewilligt. Den grössten Teil davon übernimmt der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV).

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Das Tramdepot an der Elisabethenstrasse kann saniert werden.

Das Tramdepot an der Elisabethenstrasse kann saniert werden.

Keystone

Das Tramdepot Elisabethenstrasse stammt aus den 1940er Jahren Jahren. Da es bis heute nie umfassend saniert wurde, befinden sich die Gebäudehülle und die Tragstruktur in einem schlechten Zustand. Zudem hat die Gebäudetechnik das Ende der Lebensdauer erreicht, wie es in der Mitteilung heisst.

Eine effiziente, den ökologischen Grundsätzen der Stadt entsprechende Anlage soll die bestehende Wärmeerzeugung ersetzen. Nach der bautechnischen und energetischen Instandsetzung des Depots erfülle dieses die feuerpolizeilichen Auflagen. Zudem entspreche es den geltenden Anforderungen punkto Trag- und Erdbebensicherheit.

Auf dem Gebäudedach wird eine neue Photovoltaikanlage installiert. Diese wird das Depot künftig zu zwei Dritteln mit Strom versorgen, wie es weiter heisst.

Für die Sanierungsarbeiten hat der Stadtrat in eigener Kompetenz einen Objektkredit von 1,84 Millionen Franken bewilligt. Bis zu sechs Prozent der Kosten werden für den denkmalpflegerischen Schutz des Depots aufgewendet. Damit bleibe "ein Zeitzeuge der Industriellen Betriebe der Stadt Zürich und ein Orientierungspunkt im Quartier erhalten", schreibt der Stadtrat.

Für die Zeit nach der Sanierung rechnet die Stadt nebst einer Senkung des Energieverbrauchs mit deutlich geringeren Verbrauchskosten. Aufgrund einer Kostengutsprache wird der ZVV die Sanierungskosten grösstenteils übernehmen.