Die alte Orgel wird zwar von vielen Orgelliebhabern geschätzt, ist aber für ihren Hauptzweck, das Spiel mit Orchestern, schlecht geeignet. Ausserdem ist sie für fremde Organisten schwer bedienbar und verursacht unüblich hohe jährliche Wartungskosten, wie die Kongresshaus-Stiftung am Mittwoch mitteilte.

Abklärungen ergaben, dass selbst mit einer aufwändigen Gesamterneuerung die grundsätzlichen Mängel der bestehenden Orgel nicht behoben werden können. Die neue Orgel bekommt 70 klingende Register, sechs Transmissionsregister, ein Register als Verlängerung und drei Effektregister.

Konzept und Anlage sind bestmöglich auf den grossen Tonhallesaal abgestimmt und ermöglichen laut Kongresshaus-Stiftung eine optimale Verschmelzung der Orgelklänge mit jenen des Orchesters.