Staatsanwaltschaft

Tötungsdelikt Seefeld: SVP Zürich fordert «Ende der katastrophalen Verhätschelungspolitik»

Tötungsdelikt Seefeld: Der Fall wird zum Politikum

Tötungsdelikt Seefeld: Der Fall wird zum Politikum

«Verhätschelungspolitik», «degoutante» Aussage eines Amtschefs: Der Mord im Seefeld veranlasst die SVP zu einem Angriff auf Justizdirektorin Jacqueline Fehr (SP).

In einer Fraktionserklärung hat SVP-Politiker Jürg Trachsel an der heutigen Kantonsratssitzung von Justizdirektorin Jacqueline Fehr (SP) «ein Ende der katastrophalen Verhätschelungspolitik» gefordert.

Insbesondere kritisierte er, dass Fehrs Direktion nicht informiert habe, dass der Gefangene Tobias K. nach einem unbegleiteten Hafturlaub verschwunden war.

Der Gefangene war am 23. Juni nicht in die Justizvollzugsanstalt Pöschwies zurückgekehrt. Am vergangenen Samstag wurde bekannt, dass der 23-Jährige im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt im Zürcher Seefeld vom 30. Juni gesucht wird.

"Es geht nicht an , dass Schwerkriminelle unbegleitet Urlaub erhalten", sagte SVP-Fraktionspräsident Jürg Trachsel (Richterswil). Und es gehe schon gar nicht an, dass die Öffentlichkeit über eine Woche nicht darüber informiert werde.

Die Justizdirektion will am Montagnachmittag über "den aktuellen Stand der Dinge" informieren.

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