Zürichsee

Tödlicher Sprung von 10-Meter-Kran: Der Ertrunkene ist ein Italiener (23)

Der Kibag-Kran in Zürich Wollishofen.

Der Kibag-Kran in Zürich Wollishofen.

Ein Mann ist am Sonntag nach einem Sprung in den Zürichsee gestorben. Er ist von einem rund zehn Meter hohen Kran beim Gemeinschaftszentrum Wollishofen gesprungen und nicht mehr aufgetaucht. Am Dienstag hat die Polizei die Todesursache bekanntgegeben. Nun konnte auch seine Identität festgestellt werden, wie die Polizei am Mittwoch mitteilt.

Der Kran an der Uferpromenade beim GZ Wollishofen wird immer wieder für Sprünge in den See genutzt. So auch am Sonntag. Zwei Männer sprangen am frühen Abend zusammen von der Konstruktion in rund zehn Metern Höhe. Einer tauchte daraufhin nicht mehr aus dem Wasser auf.

Kurz nach 19.30 Uhr wurde die Polizei alarmiert. Eine halbe Stunde später fanden Polizeitaucher den Mann auf dem Seegrund in 3,5 Metern Tiefe, neun Meter vom Ufer entfernt. Die Beamten versuchten den Mann noch auf dem Boot zu reanimieren, dann wurde er ins Spital gebracht.

Der unbekannte Mann starb am späteren Abend. Er ist ertrunken, wie die Stadtpolizei Zürich am Dienstag meldet. Die Polizei konnte nun, unter anderem durch Hinweise aus der Bevölkerung, auch die Identität des Verstorbenen ermitteln. Es handelt es sich um einen 23-jährigen Italiener, der im Kanton Zürich wohnhaft war, teilt die Stadtpolizei am Mittwoch mit.

Aufgrund des Zeugenaufrufs hatte sich der zweite Mann bei der Polizei gemeldet und konnte von Detektiven befragt werden. (sda/lgi)

Tödlicher Sprung von Zürichsee-Kran

Tödlicher Sprung von Zürichsee-Kran

Ein Mann stirbt nach einem 10-Meter-Sprung vom Kibag-Kran in Wollishofen. Die Polizei sucht nach Hinweisen zum Unfallhergang.

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