Das bestätigt der zuständige Gemeinderat Bruno Weder in der "NZZ am Sonntag". Jeton G., den die Polizei am Samstag im Bezirk Dielsdorf verhaftete, verdiente Geld mit kommerziellem Hanfanbau und fuhr einen Jaguar. Von der Gemeinde erhielt er für sich, seine Frau und zwei Kinder bis zu 5000 Franken Sozialhilfe pro Monat. Sein Antrag auf eine IV-Rente war von der kantonalen Sozialversicherungsanstalt abgelehnt worden.

Der Kosovo-Albaner Jeton G. war 2003 in Zürich eingebürgert worden und zog 2009 nach Regensdorf. Der heute 31-Jährige ging nach Abbruch seiner Autospengler-Lehre nie einer geregelten Arbeit nach. Wegen diverser Delikte ist er fünffach vorbestraft. Festgenommen wurde der Familienvater jetzt, weil er verdächtigt wird, am 1. März in Zürich-Affoltern einen Rivalen aus der Kampfsport-Szene erschossen zu haben. Bereits früher war es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Kontrahenten gekommen.

In Untersuchungshaft sitzt seit Donnerstag auch ein russischer Asylbewerber, der Jeton G. als Komplize bei der Tat gedient haben soll.

Tödliche Schüsse in Zürich-Affoltern: 30-jähriger verstirbt noch an Tatort. Polizei nimmt 3 Personen fest.

Tödliche Schüsse in Zürich-Affoltern: 30-jähriger verstirbt noch an Tatort. Polizei nimmt 3 Personen fest.