Neugestaltung

Thalwil will einen 100 Meter langen Steg in den Zürichsee bauen

Bei der Badi soll das Wasser durch den Entlastungsstollen in den Zürichsee fliessen. Über dem in den See ragenden Stollen will die Gemeinde einen rund 100 Meter langen Steg bauen.

Bei der Badi soll das Wasser durch den Entlastungsstollen in den Zürichsee fliessen. Über dem in den See ragenden Stollen will die Gemeinde einen rund 100 Meter langen Steg bauen.

Ein geplanter Entlastungsstollen sorgt in Thalwil für Veränderungen am Seeufer. Neben der Zusammenlegung von zwei Badis und der Verschiebung von 58 Bootsplätzen soll auch ein rund 100 Meter langer Steg in den Zürichsee hinaus gebaut werden.

Bis 2023 soll zwischen Langnau am Albis und Thalwil ein rund zwei Kilometer langer Entlastungsstollen entstehen, welcher Wasser von der Sihl in den Zürichsee leitet, wenn der Fluss droht, über die Ufer zu treten. Der Bau befindet sich momentan in der Planungsphase, am Mittwochabend wurde das Gesamtprojekt öffentlich vorgestellt.

Dieses beinhaltet auch eine Neugestaltung des Seeufers von Thalwil. Geplant ist, die beiden Badis im Bereich Bürger zusammenzulegen. Die dazwischen liegenden Bootsplätze sollen entfernt und im nördlich gelegenen Hafen Farbsteig neu erstellt werden, wie die "Zürichsee-Zeitung" berichtet. Weiter ist ein rund hundert Meter langer Holzsteg projektiert. Dieser soll den Entlastungsstollen, der in den See hinausragt, als Fundament nutzen.

Steg im Zürichsee einzigartig

Ein Steg in dieser Länge wäre im Zürichsee einzigartig, wie die Zeitung schreibt. Als Option könnte er gastronomisch genutzt werden. Der entsprechende Vorschlag entstammt jedoch einem Workshop und wird von der Gemeinde nicht mit höchster Priorität verfolgt.

Die Gemeinde erarbeitet in den kommenden Monaten einen Gestaltungsplan. Die Bevölkerung wird ab Mitte 2018 miteinbezogen. Die Kosten sollen rund fünf Millionen Franken betragen.

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