Teststrategie
«Together we test»: Repetitives Testen im Kanton Zürich wird ausgeweitet

Unternehmen und Organisationen im Kanton Zürich können ihre Belegschaft ab sofort nach den neuen, vom Bundesrat beschlossenen Regeln testen lassen. Die repetitiven Massentests sind für die Unternehmen kostenlos und für die Angestellten freiwillig.

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Bislang war für die repetitiven Tests eine Genehmigung des kantonsärztlichen Diensts erforderlich.

Bislang war für die repetitiven Tests eine Genehmigung des kantonsärztlichen Diensts erforderlich.

Britta Gut

(sda) Mit breit angelegten und regelmässigen Testkampagnen sollten möglichst viele Corona-Infektionen frühzeitig erkannt werden, heisst es in einer Mitteilung der Gesundheitsdirektion vom Montag.

Unter bestimmten Umständen kann mit Massentests in Betrieben auch die Quarantäne für einzelne Mitarbeitende teilweise aufgehoben werden. Wer Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person hatte, und deshalb unter Quarantäne steht, darf trotzdem im Betrieb zur Arbeit erscheinen, wenn er oder sie sich täglich testen lässt, und das Resultat negativ ausfällt.

Nur für die Arbeit von Quarantäne befreit

Für die Betroffenen halten sich die Vorteile indes in Grenzen: Ausserhalb der Arbeit gilt die Quarantäne nämlich weiterhin, der Arbeitsweg muss gemäss Merkblatt «ohne Umweg» angegangen werden, unterwegs einkaufen beispielsweise liegt nicht drin.

Für die repetitiven Massentests arbeitet der Kanton Zürich mit der Hirslanden AG zusammen. Gemäss Mitteilung biete das Unternehmen mit seinem Tool «Together we test» ein umfassendes Dienstleistungsangebot für wiederholtes Testen an und verfüge über ein breites Netz an Laboratorien, welches zur Bewältigung der hohen Anzahl Tests nötig sei.

Bislang war für die repetitiven Tests eine Genehmigung des kantonsärztlichen Diensts erforderlich. Zudem hat der Bund die Kosten der Tests nur unter bestimmten Bedingungen übernommen.