Zürich
Terrorgefahr: Hohe Sicherheitskosten belasten das Portemonnaie der Street Parade

Hohe Sicherheitskosten machen den Organisatoren der Street Parade zu schaffen. Neue Sponsoren und ein neues Konzept sollen nun weiterhelfen.

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Heisse Luft aussen und innen: Ballone waren ein beliebtes Accessoire bei der Ausgabe 2016.
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Impression von der Street Parade 2016.
Impression von der Street Parade 2016.
Impression von der Street Parade 2016.
Die Street Parade 2016 in Bildern
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Die Cheerleading Gruppe Eurodancers aus Schlieren
Auch die SBB sind in Partylaune
Die Partysüchtigen zieht es nach Zürich.
Die Lovemobiles sind gestartet.
Raver aus dem Tessin feiern bereits im Street-Parade-Extrazug nach Zürich ausgelassen. Die SBB stellen bis in die frühen Morgenstunden Extrazüge Nacht-Busse und Trams bereit.
Die StreetParadeFamilie
Lovemobiles am Bellevue
Die Stimmung in den S-Bahnen ist schon vor dem offiziellen Beginn prächtig.

Heisse Luft aussen und innen: Ballone waren ein beliebtes Accessoire bei der Ausgabe 2016.

Keystone/Walter Bieri

Nach dem Terroranschlag in Nizza und der Amoktat in München herrsche auch für die Schweiz immer noch eine erhöhte Bedrohung, sagt die Sprecherin der Stadtpolizei Zürich auf Anfrage. Wie schon im letzten Jahr soll deshalb auch bei der 26. Ausgabe der Zürcher Street Parade am 12. August die Präsenz der Sicherheitskräfte hoch sein, berichtet die «NZZ».

Die Aufwendungen für die Sicherheit macht sich vor allem in der Buchhaltung des Vereins Street Parade Zürich negativ bemerkbar. So habe der Verein im vergangenen Jahr ein Defizit von rund 110 000 Franken verzeichnet – trotz Sonnenschein, vielen Besuchern und einem Budget von 2.5 Millionen Franken, schreibt die «NZZ». Die Reserven der Vorjahre sind damit aufgebraucht. Gründe dafür würden in den horrende Ausgaben für die Sicherheit liegen, sagt Stefan Epli, Sprecher der Street Parade. Genaue Zahlen will er jedoch nicht nennen.

Kein Geld vom Lotteriefonds

Trotz des Defizits will der Verein keine Gelder beim kantonalen Lotteriefonds beantragen, heisst es weiter. Vielmehr liegen die Hoffnungen auf den neuen Sponsoren. So wird in diesem Jahr die Migros mit ihrer Marke «M-Budget» als grosser Sponsor auftreten.

Des Weiteren strebt der Verein eine Konzept-Änderung an. «Weniger Fasnacht, mehr Kultur», sagt Epli. Man will weg vom Hitparaden-Sound und «zurück zu technoideren Klängen». Dafür spannen die Verantwortlichen der Street Parade erstmals seit Langem wieder mit Exponenten des Zürcher Nachtlebens zusammen. (lgi)