Asylsuchende

Temporäre Wohnsiedlung für Asylsuchende in Zürich-Seebach

Asylsuchende in einer Empfangsstelle: Die Lage bei der Unterbringung von Asylsuchenden in Zürich bleibt angespannt. (Symbolbild)

Asylsuchende in einer Empfangsstelle: Die Lage bei der Unterbringung von Asylsuchenden in Zürich bleibt angespannt. (Symbolbild)

In Zürich-Seebach wird eine weitere temporäre Wohnsiedlung für Asylsuchende gebaut. Die von der Stadt beauftragte Asyl-Organisation Zürich (AOZ) erstellt diese in der zweiten Jahreshälfte auf dem städtischen Areal Zihlacker an der Frohbühlstrasse.

Die Lage bei der Unterbringung von Asylsuchenden in Zürich bleibt angespannt, wie die AOZ am Donnerstag mitteilte. Per Ende März erfüllte die Stadt das gesetzliche Aufnahmekontingent zu 94 Prozent. Weil einige Zwischennutzungen im Laufe des Jahres auslaufen, baut die AOZ nun eine dritte temporäre Wohnsiedlung.

Hier sollen künftig maximal 120 Asylsuchende und vorläufig aufgenommene Einzelpersonen und Familien wohnen. Die ersten Bewohner ziehen voraussichtlich Ende des Jahres ein. Für Betrieb und Betreuung ist die AOZ zuständig.

Nutzungsdauer von rund zehn Jahren

Planung und Bauleitung übernimmt das Architekturbüro NRS-team, das nach dem Bau der Wohnsiedlungen in Leutschenbach und an der Aargauerstrasse über grosse Erfahrung verfügt, wie es in der Mitteilung heisst.

Für die Wohnsiedlung in Seebach ist eine Nutzungsdauer von rund zehn Jahren vorgesehen. Anwohnerinnen und Anwohner sowie weitere Interessierte können in einer Begleitgruppe mitwirken.

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