Die Stadt Zürich hat sich mit "Stadtverkehr 2025" ehrgeizige Ziele gesetzt: Dass der Gesamtverkehrsanteil von öffentlichem Verkehr (öV), Fuss- und Veloverkehr bis 2025 um zehn Prozentpunkte erhöht werden kann, sei noch immer "sehr ambitioniert", schreibt Tiefbauvorstand Filippo Leutenegger (FDP) im Vorwort zum vierten Zwischenbericht.

Insgesamt hätten sich die Massnahmen aus dem Aktionsplan "wie gewünscht und kontinuierlich weiterentwickelt", fasst der Stadtrat in einer Medienmitteilung vom Mittwoch zusammen.

So konnte der öV im Jahr 2015 seine Stellung als wichtigstes Transportmittel weiter ausbauen. Die zurückgelegten Personenkilometer stiegen innert eines Jahres um 0,9 Prozent auf 633,2 Millionen.

Als bemerkenswert stuft der Stadtrat die erneut deutliche Zunahme des Veloverkehrs ein. An den Zählstellen wurden - im Vergleich zum Ausgangsjahr 2012 - rund 30 Prozent mehr Velos registriert. Diese Zunahme findet aber auf tiefem Niveau statt. Das Velo bleibt mit einem Anteil von 4 Prozent am Gesamtverkehr das am wenigstens genutzte Verkehrsmittel.

Beim Ziel, die Bevölkerung vor unerwünschten Auswirkungen des Verkehrs zu schützen, sind die Fortschritte mässig: "Bei fast allen Streckenabschnitten, für die seit 2012 Tempo 30 verfügt wurde, um den Lärm zu reduzieren, liegen Einsprachen vor", schreibt der Stadtrat.