Zürcher Kantonsrat
Technorama erhält Geld für Jugendlabor-Erweiterung und Solaranlage

Der Kanton Zürich beteiligt sich mit 4,7 Millionen Franken an der Erweiterung des Technorama in Winterthur. Die vom Regierungsrat beantragten 4,5 Millionen Franken stockte der Kantonsrat um 200'000 Franken auf.

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Jugendlabor des Technorama Winterthur (Archiv)

Jugendlabor des Technorama Winterthur (Archiv)

Zur Verfügung gestellt

Damit kann auch eine Solaranlage erstellt werden. Das gesamte Bauprojekt kostet 9,4 Millionen Franken. Beträge werden von der Privatwirtschaft (2,8 Millionen) und der Stadt Winterthur (1,5 Millionen) erwartet. Das Technorama selbst steuert 400'000 Franken bei.

Die Finanzkommission hatte die Aufstockung für die Fotovoltaikanlage einstimmig gutgeheissen. Das Plenum sprach sich am Montag mit 157 zu 0 Stimmen für den Kantonsbeitrag aus. Er kommt aus dem Lotteriefonds.

Vertreter aller Fraktionen betonten die Bedeutung des Technoramas, das den Jugendlichen Technik und Naturwissenschaften nahe bringe. Es sei äusserst wertvoll, sowohl als Lernort wie als Freizeiteinrichtung, sagte Jörg Kündig (FDP, Gossau). Mit dem Ausbau des Jugendlabors sind gemäss Martin Geilinger (Grüne, Winterthur) auch neue Angebote möglich, gerade im Bereich Energie.

Sonnenenergie nutzen

Die Grünen hätten deshalb vorgeschlagen, gleichzeitig mit den Bauarbeiten eine Fotovoltaikanlage zu montieren. Auch Martin Arnold (SVP, Oberrieden) fand es angebracht, diese Technologie den Besuchern näher zu bringen. Er schlug vor, das Publikum auch ständig darüber zu informieren, wieviel Energie das Technorama verbrauche und wieviel mit Sonnenenergie produziert werde.

Die Stiftung Technorama will nicht nur das Jugendlabor erweitern, sondern auch die Ostfassade des Ausstellungsgebäudes energetisch sanieren. Der Baubeginn soll noch diesen Sommer erfolgen. Die Eröffnung ist für den Sommer 2012 vorgesehen.

Mehr Workshops

In der Experimentier-Ausstellung in Oberwinterthur ist Berühren erlaubt und erwünscht. Erwachsene und Jugenliche erhalten spielerischen und unterhaltsamen Zugang zu technischen und naturwissenschaftlichen Phänomenen.

Das Jugendlabor mit seinen Experimentierstationen soll nun um 1080 Quadratmeter erweitert werden, damit pädagogisch gewünschte Laborergänzungen realisiert werden können. Im erweiterten Jugendlabor werden künftig auch mehr Workshops angeboten.