Hauptbahnhof Zürich
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Der Zürcher Hauptbahnhof ist bald um eine Attraktion reicher: Die Fondation Beyeler präsentiert die Installation «GaiaMotherTree» des brasilianischen Künstlers Ernesto Neto.

Céline Geneviève Sallustio
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Installation «GaiaMotherTree» des brasilianischen Künstlers Ernesto Neto
7 Bilder
Das Werk ist vom brasilianischen Künstler Ernesto Neto.
Ernesto Netos «Mutterbaum» hat monumentale Dimensionen: Bunte, handgeknüpfte Bazumwollbänder wachsen in einer baumartigen und farbenfrohen Skulptur in die Höhe.
Stamm, Äste und die 20 Meter hohe Krone bestehen aus rund 2000 Quadratmetern Stoff.
Durch einen wurzelartigen Eingang wird der Baum begehbar. Vom 30. Juni bis am 29. Juli wird das Kunstwerk in der Bahnhofshalle präsentiert.
Portrait von Ernesto Neto.
Skizze des «GaiaMotherTree».

Installation «GaiaMotherTree» des brasilianischen Künstlers Ernesto Neto

Limmattaler Zeitung

Das monumentale, von Hand gefertigte Werk in der Bahnhofshalle Zürich ist nicht zu übersehen: Eine aus bunten Baumwollbändern handgeknüpfte, baumartige und farbenfrohe Skulptur breitet sich bis zur 20 Meter hohen Decke der Bahnhofshalle aus. Ernesto Netos «Mutterbaum» besteht aus 2000 Quadratmetern Stoff. Durch einen wurzelartigen Eingang wird der Baum begehbar – es ist ein Ort der Begegnung, Interaktion und Meditation. Verschiedene Veranstaltungen für Erwachsene und Kinder mit Musik, Führungen und Vorträgen findet im Inneren der Installation statt. Das Werk des brasilianischen Künstlers aus Rio de Janeiro wird vom 30. Juni bis zum 29. Juli in der Bahnhofshalle Zürich präsentiert.

Ernesto Neto und sein Schaffen

Wie die Fondation Beyeler schreibt, gehört Ernesto Neto zu den bedeutensten zeitgenössichen Künsltern Lateinamerikas. Spiritualität, Humanismus und Ökologie sind massgebliche Aspekte in seiner Arbeit. Charakteristisch für seine Skulpturen und Installationen sind biomorphe Formen und organische Materialien. Die Werke können berührt, betreten oder durchquert werden. Der Besucher ist eingeladen, sich auf die Wahrnehmung zu konzentrieren und mit seinem Umfeld und dem Werk zu interagieren.