Meilen
Tänzerin getötet - Täter versteckt Leiche bei sich an der Goldküste

Bei einer Hausdurchsuchung im Bezirk Meilen ZH hat die Zürcher Kantonspolizei am Mittwochmorgen eine getötete Frau gefunden. Der Mann lagerte sie eine Woche lang bei sich daheim.

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Ein Mann tötet eine polnische Tänzerin und bringt ihre Leiche zu sich nach Hause (Themenbild).

Ein Mann tötet eine polnische Tänzerin und bringt ihre Leiche zu sich nach Hause (Themenbild).

Keystone

Weil das Opfer, eine 25-jährige Polin, in ihrer Heimat vermisst worden war, hatte die polnische Polizei um Amtshilfe gebeten.

Die junge Frau hatte als Tänzerin in einem Nachtclub im Grossraum Zürich gearbeitet. Vermisst gemeldet wurde sie, nachdem sie den gebuchten Rückflug in ihr Heimatland nicht angetreten hatte, wie die Kantonspolizei am Donnerstag mitteilte.

Auf die Spur der Vermissten führte die Ermittler der Meldeschein eines Zürcher Hotels. Dort hatte die 25-Jährige vom 15. auf den 16. September - kurz vor ihrem Verschwinden - mit einem 47-jährigen Schweizer übernachtet. Aufgrund des dringenden Tatverdachts machte die Polizei eine Hausdurchsuchung am Wohnort des Mannes im Bezirk Meilen.

Dort entdeckten die Fahnder die Leiche der Vermissten. Der Mann hatte sie unbemerkt aus dem Hotel geschafft und bei sich zuhause versteckt. Der mutmassliche Täter wurde verhaftet. In einer ersten Befragung gab er zu, die Frau getötet zu haben. Nähere Angaben über Todesart, Versteck, Motiv und Wohnort des Verhafteten, gab die Polizei nicht bekannt.

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